Vergiß mein nicht, wenn lokre kühle Erde
Dies Herz einst deckt das zärtlich für dich schlug
Denk das es dort vollkomm'ner lieben werde,
Als da voll Schwachheit ich's vielleicht voll Fehler trug.
Dann soll mein freier Geist oft segnend dich umschweben
Und deinen Geiste Trost und süße Ahndung geben
Denk das ich's sei, wenns sanft in deiner Seele spricht;
Vergiß mein nicht! Vergis mein nicht!
Das Gedicht "Vergiß mein nicht" stammt von Novalis (1772 - 1801).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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