Der Himmel offenbart sich nur in Träumen,
So lang wir noch im Erdenthale wallen:
Entfesselt schweben wir durch Wolkenhallen
Und brechen Blüten von den Lebensbäumen.
Hörst du das Kind entzückt im Traume lallen?
Sein Geist ergeht sich in den ew′gen Räumen.
Kannst du noch thöricht zu entschlummern säumen?
Ein gleiches Loos ist auch für dich gefallen.
Nur Kindern steht das Thor des Himmels offen,
Um sie nur spielt in unbegrenztes Hoffen,
Sie fühlen nicht die schwere Erdenkette
Und brauchen keinen Heiland, der sie rette.
Geliebte, laß uns werden so wie diese -
Um Kinder blühen Unschuldsparadiese.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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