Einst wurden Fuchs und Pferd,

warum, das weiß ich nicht, auch hat es mich verdrossen,

denn mir sind beide Tiere wert,

in einen Käficht eingeschlossen.

Das Pferd fing weidlich an zu treten

für Ungeduld und trat

den armen Rein’ke Fuchs, der nichts an Füßen hat.

"Das nun hätt’ ich mir wohl verbeten,

tret’ Er mich nicht, Herr Pferd! ich will Ihn auch nicht treten."


Das Gedicht "Fuchs und Pferd" stammt von (* 1740-08-15, † 1815-01-21).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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