Der Säemann säet den Samen,
Die Erd empfängt ihn,
Und über ein kleines
Keimet die Blume herauf.
Du liebtest sie. Was auch dies Leben
Sonst für Gewinn hat,
War klein Dir geachtet,
Und sie entschlummerte Dir!
Was weinest Du neben dem Grabe
Und hebst die Hände
Zur Wolke des Todes
Und der Verwesung empor?
Wie Gras auf dem Felde sind Menschen
Dahin, wie Blätter!
Nur wenige Tage
Gehn wir verkleidet einher!
Der Adler besuchet die Erde,
Doch säumt nicht,
Schüttelt vom Flügel den Staub,
Und Kehret zur Sonne zurück!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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