Zwei Liebste waren so traurig
Uud gingen viel allein,
Sie sind zusammen ertrunken
Zu Nacht im tiefen Rhein.
Man hat sie beide gefunden
Weit unten im fremden Land,
Sie hielten sich noch umschlungen
Und Niemand hat sie erkannt.
Gedichte
Martin Greif
Zwei Liebste waren so traurig
Uud gingen viel allein,
Sie sind zusammen ertrunken
Zu Nacht im tiefen Rhein.
Man hat sie beide gefunden
Weit unten im fremden Land,
Sie hielten sich noch umschlungen
Und Niemand hat sie erkannt.
Das Gedicht "Das treue Paar" stammt von Martin Greif (1839 - 1911).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.