Verständnis für jedwedes Leid,

Erbarmen mild mit jedem Fehle;

Daran in dieser Zeitlichkeit

Erkennst du die erwählte Seele.

 

*

 

Nur der das Leiden kennt,

Kennt auch ein heiß Erbarmen;

Der selber darbt, der giebt;

Großmütig sind die Armen.


Das Gedicht "Spruchverse" stammt von   (1830 - 1916).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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