Beherzt im Leiden,
Im Glück bescheiden,
Gerecht in beiden
Der armen Welt,
Die viel verspricht
Und wenig hält;
Doch ob sie bricht,
Ob stählt den Mut,
Nur immer tut
Gar wohl bestellt,
Was Gott gefällt.
Das Gedicht "Beherzt im Leiden, Im Glück bescheiden" stammt von Marie von Ebner-Eschenbach (1830 - 1916).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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