Wie mit innigstem Behagen,

Lied, empfind ich deinen Sinn!

Liebevoll du scheinst zu sagen:

Daß ich ihm zur Seite bin.

 

Daß er ewig mein gedenket,

Seiner Liebe Seligkeit

Immerdar der Fernen schenket,

Die ein Leben ihm geweiht.

 

Süßes Dichten, lautre Wahrheit

Fesselt mich in Sympathie!

Rein verkörpert Liebesklarheit

Im Gewand der Poesie.


Das Gedicht "Wie mit innigstem Behagen..." stammt von   (1784 - 1860).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte