Wie schien die alte Feindschaft nun besiegelt

In gültigem Vertrag: ein Lächeln hing

Geheimnislos von einem Lächelnden; verriegelt

Schloß sich der Mund dem Schweigenden, es fing

 

Die Rede sich in anmutvollem Spiel

Verschlungen wandelnd, schwesterlich vertraut:

Wie war den Wandernden verwandte Ziel

Wie sicher schien das (alte) Haus gebaut:

 

Da traf ein Blick aus alten Feindschaftstagen:

Nachtdunkler Weg erstand ins Unbekannte

Aus sanften Worten strömten wilde Klagen.

 

Gesprochenes erlosch ins Nie-Genannte...

 

. . .

(nicht vollendet)


Das Gedicht "Sonett (Wie schien die alte Feindschaft...)" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte der Autorin:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte