Heut aber grüß ich dich, o Gott, im Brand
Des frühen Morgens, da ich mich befreit
Aufschwang im Tanz wie eine Welt, verwandt
Dir Gleichgewicht; da, ein vermorschtes Kleid,
Hinsanken Trauer, Lust. Nichts war, das blieb
Aus dem gebundnen Sein; wie fiel Gewicht
Von Arm und Fuß: ein leerer Raum, so trieb
Ich hin im Raum, ins Leere, es durchbricht
Mich Luft, mich Licht, mich ungeheurer Glanz,
In den ich barst, Gott; bin ich, bin ich nicht?!
Ich tanze dir den grenzenlosen Tanz.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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