Nenn ich dich Glück? Entsetzen? nenn ich dich
Heil oder Folter? Ich weiß keinen Namen
Zu fassen dich; ich fügte keinen Rahmen
Um dich, daraus dein Bild nicht löste sich
Und schritt davon.
Ich habe dich zu halten
Vermocht in keiner einzigen Gestalt.
Ich griff mit einer innigen Gewalt
Und was ich griff, lächelte schon gespalten...
Du bist so weise dich stets zu entwinden
Aus meinen Worten, meinem Blick, der Hand,
Daß ich schon oft vermeinte dich zu finden,
Wenn ich fand
. . .
(nicht vollendet)
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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