Nenn ich dich Glück? Entsetzen? nenn ich dich

Heil oder Folter? Ich weiß keinen Namen

Zu fassen dich; ich fügte keinen Rahmen

Um dich, daraus dein Bild nicht löste sich

Und schritt davon.

Ich habe dich zu halten

Vermocht in keiner einzigen Gestalt.

Ich griff mit einer innigen Gewalt

Und was ich griff, lächelte schon gespalten...

 

Du bist so weise dich stets zu entwinden

Aus meinen Worten, meinem Blick, der Hand,

Daß ich schon oft vermeinte dich zu finden,

Wenn ich fand

 

. . .

(nicht vollendet)


Das Gedicht "Nenn ich dich Glück?" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte der Autorin:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte