Tagsüber bargen die Blätter,

Bäume und Blum ihr Gesicht.

Schatten war ihnen und Retter

Wieder ein flatterndes Licht.

 

Aber im Abend fiel fahle

Blässe durchsichtig zu Tal.

Mond, die geneigte Schale,

Goß den Strahl.

 

Welt war drunter die bleiche

Alles Verbergens bloß.

Sie auch zogen vorüber

Einsam und gläubig und groß:

 

. . .

(nicht vollendet)


Das Gedicht "Insekten" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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