Wenn es Dich aufreißt, denk daran.

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Wie so das Herz zum Herzen schwoll

So ohne Maß, so übervoll.

Wo Du auch stehst, gedenk daran.

Vergiß es nicht, wo Du auch ruhst,

Wo müd Dein Haupt sich hingeneigt

In Heimat fremd, Verlangen schweigt -

Wie Stillung einst auf Lider sank,

So blau behaucht, so liebekrank.

Wo Du verweilst, vergiß es nicht.

 

Sei eingedenk, wie Du auch hoffst

Auf Irrfahrt gehst, spät oder früh,

zuviel der Müh

Wo aller Weg einst einer war

So voller Ziel, so sonnenklar -

Sei eingedenk, wohin Du gehst.

 

Und noch zuletzt gemahn es Dich,

Wenn Tod Dich faßt, die leere Hand

Den Weg hinweist in leeres Land,

Wie Hand und Weg schon einmal, leer,

So fernhinaus, ohn Wiederkehr...

Daran zuletzt gemahn Dichs auch.

 

. . .

(nicht vollendet)


Das Gedicht "Fluch" stammt von   (1899 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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