Komm! Komm!
Das Blättergeräusch,
Es lockt dich,
Unser Glanz,
Unser frisches Grün;
|Wir lieben dich,
Trag′ uns dein Herz entgegen,
Was verschmähst du uns?
Alles kann nicht Wald sein,
Alles kann nicht Blume sein,
Muß auch Kinder geben.
Gedichte
Ludwig Tieck
Komm! Komm!
Das Blättergeräusch,
Es lockt dich,
Unser Glanz,
Unser frisches Grün;
|Wir lieben dich,
Trag′ uns dein Herz entgegen,
Was verschmähst du uns?
Alles kann nicht Wald sein,
Alles kann nicht Blume sein,
Muß auch Kinder geben.
Das Gedicht "Die Gebüsche" stammt von Ludwig Tieck (1773 - 1853).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.