Ihr in der Ferne
Seid mir so nah,
Seid wie die Sterne
Fern mir und nah;
Fühle mich liebend
Zu euch gezogen
Ach! der fernen
Bleibet gewogen.
Steiget hernieder,
Kehret mir wieder
Himmlische Sterne,
Freunde der Ferne.
Gedichte
Ludwig Hölty
Ihr in der Ferne
Seid mir so nah,
Seid wie die Sterne
Fern mir und nah;
Fühle mich liebend
Zu euch gezogen
Ach! der fernen
Bleibet gewogen.
Steiget hernieder,
Kehret mir wieder
Himmlische Sterne,
Freunde der Ferne.
Das Gedicht "In die Ferne" stammt von Ludwig Hölty (1748 - 1776).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.