Euch, ihr Schönen,
Will ich fröhnen
Bis an meinen Tod,
Mit Gesangesweisen
Bis an meinen Tod
Eure Tugend preisen.
Ihr, o Guten,
Wohlgemuten,
Macht das Leben süß,
Macht den Mann zum Engel,
Und zum Paradies
Eine Welt voll Mängel.
Wer die Süsse
Treuer Küsse
Nicht gekostet hat,
Irret wie verloren
Auf dem Lebenspfad,
Ist noch ungeboren.
Wer die Süsse
Treuer Küsse
Schon gekostet hat,
Glänzt vom Himmelsscheine;
Wo sein Fuß sich naht,
Blühen Rosenhaine.
Das Gedicht "Huldigung" stammt von Ludwig Hölty (1748 - 1776).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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