Es irrt der Mensch auf des Lebens Meer
Ein pfadloser, ratloser Schiffer umher;
Er sucht das Glück in Süd und Nord
Und findet’s nicht hier und findet’s nicht dort.
Da naht ihm, wenn er verzweifeln will,
Die Hoffnung – die Fata Morgana still
Und spiegelt ihm noch am Grabesrand
Einen Hafen es Glücks, ein Wunderland.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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