Mein Heimathland, mein badisch Land,
Wer preiset dich und hat Verstand
Und lobt nicht deinen Wein?
Markgräfler schenket ein!
Wohlan, der ist wie gelbes Gold,
Was aus dem Rhein der Landsmann holt,
Doch schenkt ihr Rothen ein,
Solls Affenthaler sein!
Fürwahr das heiß ich Rebenblut!
Und Roth und Gelb das dünk euch gut,
Trinkt Landesfarb im Wein!
Wie lustig blickt sie drein!
Ein muthiger, ein froher Sinn,
Ein treuer Sinn vom Rhein bis in
Die Berge weit hinein
Soll immerdar gedeihn!
Mein Heimathland, mein badisch Land,
Dich preis ich laut, wer hat Verstand
Und Herz, der stimme ein!
Gut leben ist am Rhein!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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