Ach, wie Blumen sich entfärben,
Wenn ein Hauch den Schmelz entführt,
Muss der Liebe Blüte sterben,
Von der Sünde Hauch berührt.
Edles Feuer schöner Jugend,
Bebe vor der Schuld zurück!
Lieb' ersiegt allein die Tugend,
Nur der Unschuld blüht das Glück.
Das Gedicht "Ach, wie Blumen sich entfärben…" stammt von Louise Brachmann (1777 - 1822).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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