...Der Himmel ist so blau - von meinen blauen Träumen ...
Mein Stöhnen schauert tief in blassen Birkenbäumen
Und meine weissen, wirren Phantasien
Entbrennen licht im bebenden Jasmin ...
Ich hab′ das kühle Silberlicht so gerne
Und alles Blonde, Helle, Ewigferne,
Und wenn durch feuchte, blaugeträumte Weiten
Die weissen Wolken und die weissen Verse gleiten ...
Das Gedicht "Silberweiss" stammt von Lisa Baumfeld (1877 - 1897).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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