Patriotisches Gedicht

 

Der Landwirt Würstlein von Sebelsdorf,

Ein Mann von echtem Schrot und Schorf,

Der hat den rechten Fleck auf dem Mund,

Der lockt keinen Ofen vor den Hund.

 

Es fließt ein Bach durchs Bayernland,

Der Wittelsbach wird er genannt,

In seinem treuen Schoße kann

Sich bergen jedweder Untertan.

 

Und als das siebente Knäblein kam,

Er König Rupprecht zum Paten nahm,

Das ist ein Brauch von altem Korn,

Daran zerschellt des Feindbunds Zorn.

 

Trotz Gut und Blut hie schwarzweißrot,

Da hat es selbander keine Not!

Fest steht und treu der Rhein auf der Wacht.

Durch Sieg zum Tod! Durch Licht zur Nacht!


Das Gedicht "Der Landwirt Würstlein von Sebelsdorf" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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