Akim Akimitsch,

Darfst nicht mehr säen und schaffen,

Väterchen ruft zu den Waffen,

Akim Akimitsch.

 

Akim Akimitsch,

Was hat der Krieg für einen Zweck?

Eure Stiefel sind papierner Dreck,

Akim Akimitsch.

 

Akim Akimitsch,

Eure Großfürsten paschen

Alle Kontribution in ihre Taschen,

Akim Akimitsch.

 

Akim Akimitsch,

Du wirst lesen lernen

In dunklen Büchern und hellen Sternen...

Akim Akimitsch...

 

Akim Akimitsch,

In der Revolution

Anno Sechs erwachtest du einmal schon...

Akim Akimitsch...

 

Akim Akimitsch,

An deinem Blut saugen die fetten Egel

Der Romanows. Nimm deinen Dreschflegel,

Akim Akimitsch - schlag sie tot!


Das Gedicht "Akim Akimitsch" stammt von   (1890 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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