Spät am Abend, früh am Morgen
Schafft das liebe Mütterlein.
Für die Kinder muß es sorgen,
Immer muß es fleißig sein.
Was der Mutter Lieb und Treue,
Liebes Kind, an dir getan,
Und noch täglich tut auf′s neue,
Sage, denkst du auch daran?
Für so viele Müh′ und Sorgen,
Mußt du stets recht dankbar sein
Und von Herzen alle Tage
Folgen deinem Mütterlein.
Das Gedicht "Die junge Mutter" stammt von Julius Sturm (* 1816-07-21, † 1896-05-02).
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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Gedichte