Spät am Abend, früh am Morgen

Schafft das liebe Mütterlein.

Für die Kinder muß es sorgen,

Immer muß es fleißig sein.

 

Was der Mutter Lieb und Treue,

Liebes Kind, an dir getan,

Und noch täglich tut auf′s neue,

Sage, denkst du auch daran?

 

Für so viele Müh′ und Sorgen,

Mußt du stets recht dankbar sein

Und von Herzen alle Tage

Folgen deinem Mütterlein.


Das Gedicht "Die junge Mutter" stammt von   (1816 - 1896).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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