Der Bauer steht vor seinem Feld

Und zieht die Stirne kraus in Falten:

"Ich hab′ den Acker wohl bestellt,

Auf reine Aussaat streng gehalten;

Nun seh′ mir eins das Unkraut an!

Das hat der böse Feind getan."

 

Da kommt sein Knabe hochbeglückt,

Mit bunten Blüten reich beladen;

Im Felde hat er sie gepflückt,

Kornblumen sind es, Mohn und Raden;

Er jauchzt: "Sieh, Vater, nur die Pracht!

Die hat der liebe Gott gemacht."


Das Gedicht "Der Bauer und sein Kind" stammt von   (1816 - 1896).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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