Drüben von dem sel′gen Lande

kommt ein seltsam Grüßen her,

warum zagst du noch am Strande?

Graut dir, weil im falschen Meer

draußen auf verlornem Schiffe

mancher frische Segler sinkt

und von halbversunknem Riffe

Meerfey nachts verwirrend singt?

Wagst du′s nicht draufhin zu stranden,

wirst du nimmer drüben landen!


Das Gedicht "Spruch" stammt von   (1788 - 1857).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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