Drüben von dem sel′gen Lande
kommt ein seltsam Grüßen her,
warum zagst du noch am Strande?
Graut dir, weil im falschen Meer
draußen auf verlornem Schiffe
mancher frische Segler sinkt
und von halbversunknem Riffe
Meerfey nachts verwirrend singt?
Wagst du′s nicht draufhin zu stranden,
wirst du nimmer drüben landen!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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