Dort in moosumrankten Klüften,

Wo der Kühlung Weste wehn,

Und den Kranz um Schläf und Hüften

Elfen sich im Tanz ergehn.

 

Dort harr ich des lieben Mädchens,

Wenn durchs Grau der Morgen bricht

Und das grüne Rosenpfädchen

Sanft bestreut mit mattem Licht.

 

Dort harr ich, wenn sich die Sonne

In des Sees Fluten taucht,

Und der Abend neue Wonne

In des Müden Seele haucht.

 

Denn nur wenig Jahr durchglühet

Uns der Jugend Götterhauch

Und, ach - nur zu früh verblühet

Uns des Lebens Blütenstrauch.


Das Gedicht "Dort in moosumrankten Klüften" stammt von   (1788 - 1857).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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