Aktenstöße nachts verschlingen,

Schwatzen nach der Welt Gebrauch,

Und das große Tretrad schwingen

Wie ein Ochs, das kann ich auch.

 

Aber glauben, daß der Plunder

Eben nicht der Plunder wär,

Sondern ein hochwichtig Wunder,

Das gelang mir nimmermehr.

 

Aber andre überwitzen,

Daß ich mit dem Federkiel

Könnt den morschen Weltbau stützen,

Schien mir immer Narrenspiel.

 

Und so, weil ich in dem Drehen

Da steh oft wie ein Pasquill,

Läßt die Welt mich eben stehen -

Mag sie′s halten, wie sie will!


Das Gedicht "Der Isegrim" stammt von   (1788 - 1857).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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