Was ich thue, ist vergeblich Streben,
Dunkel nur und zweifelhaft mein Wissen;
Was ich wünsche, muß ich stets vermissen,
Täuschung nur und Trug will mich umgeben.
Aber Dauer weilet nicht beim Leben,
Und so werd′ ich′s endlich auch beschließen;
Diesem Nachtgewölk′ des Wahns entrissen,
Wird mich hell′re Klarheit einst umweben.
Nahen Tag verkündet uns Aurore,
Licht muß siegend durch den Schatten dringen;
Wenn wir männlich nach der Wahrheit ringen,
Oeffnen sich die goldnen Flügelthore
Ihrer Heimath, und hinüber bringen
Wird den Sehnenden die nächste Hore.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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