Wir.
Du toller Wicht, gesteh nur offen:
Man hat dich auf manchem Fehler betroffen!
Er.
"Ja wohl! doch macht' ich ihn wieder gut!"
Wir.
Wie denn?
Er.
"Ei, wie's ein jeder tut!"
Wir.
Wie hast du denn das angefangen?
Er.
"Ich hab' einen neuen Fehler begangen.
Darauf waren die Leute so versessen,
daß sie des alten gern vergessen."
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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