Dem Schnee, dem Regen,

Dem Wind entgegen,

Im Dampf der Klüfte,

Durch Nebeldüfte,

Immer zu! Immer!

Ohne Rast und Ruh!

 

Lieber durch Leiden

Möcht′ ich mich schlagen,

Als so viel Freuden

Des Lebens ertragen

Alle das Neigen

Von Herzens zu Herzen,

Ach wie so eigen

Schaffet das Schmerzen!

 

Wie soll ich fliehen?

Wälderwärts ziehen?

Alles vergebens!

Krone des Lebens,

Glück ohne Ruh,

Liebe, bist du!


Der Text des Gedichts "Rastlose Liebe" stammt von (* 1749-08-28, † 1832-03-22).




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