Alle Pappeln hoch in Lüften,

Jeder Strauch in seinen Dürften,

Alle sehn sich nach dir um:

Berge schauen dort herüber,

Leuchten schön und jauchzten lieber;

Doch der schöne Tag ist stumm.

 

Lustschalmeien will man hören,

Flöten, Hörner und von Chören

Alles, was nur Freude regt.

Selbst an seiner strengen Kette

Springt das Freundchen um die Wette,

Immer hin und her bewegt.

 

Und so täuschen wir die Ferne,

Segnen alle holden Sterne,

Die mit Gaben dich geschmückt.

Neue Freude, neue Lieder

Grüßen dich! Erscheine wieder,

Denn der neue Frühling blickt.


Das Gedicht "Mit Elsheimers Morgen" stammt von   (1749 - 1832).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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