Du hast uns oft im Traum gesehen

Zusammen zum Altare gehen,

Und dich als Frau und mich als Mann.

Oft nahm ich wachend deinem Munde,

In einer unbewachten Stunde,

Soviel man Küsse nehmen kann.

 

Das reinste Glück, das wir empfunden,

Die Wollust mancher reichen Stunden

Floh wie die Zeit mit dem Genuß.

Was hilft es mir, daß ich genieße?

Wie Träume flieh′n die wärmsten Küsse,

Und alle Freude wie ein Kuß.


Das Gedicht "Glück und Traum" stammt von   (1749 - 1832).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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