Jene garstige Vettel,

Die buhlerische,

Welt heißt man sie,

Mich hat sie betrogen

Wie die übrigen alle.

Glaube nahm sie mir weg,

Dann die Hoffnung,

Nun wollte sie

An die Liebe,

Da riß ich aus.

Den geretteten Schatz

Für ewig zu sichern,

Teilt ich ihn weislich

Zwischen Suleika und Saki.

Jedes der beiden

Beeifert sich um die Wette,

Höhere Zinsen zu entrichten.

Und ich bin reicher als je:

Den Glauben hab ich wieder!

An ihre Liebe den Glauben;

Er, im Becher, gewährt mir

Herrliches Gefühl der Gegenwart;

Was will da die Hoffnung!


Das Gedicht "Jene garstige Vettel" stammt von   (1749 - 1832).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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