Aus eins mach zehn
Und zwei lass gehn
Und drei mach gleich
So bist du reich
Verlier die vier
Aus fünf und sechs
Mach sieben und acht
So ists vollbracht
Und neun ist eins
Und zehn ist keins
Das ist das Hexeneinmaleins
(aus "Faust")
Gedichte
Johann Wolfgang von Goethe
Aus eins mach zehn
Und zwei lass gehn
Und drei mach gleich
So bist du reich
Verlier die vier
Aus fünf und sechs
Mach sieben und acht
So ists vollbracht
Und neun ist eins
Und zehn ist keins
Das ist das Hexeneinmaleins
(aus "Faust")
Das Gedicht "Das Hexeneinmaleins" stammt von Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.