Aus eins mach zehn

Und zwei lass gehn

Und drei mach gleich

So bist du reich

 

Verlier die vier

Aus fünf und sechs

Mach sieben und acht

So ists vollbracht

 

Und neun ist eins

Und zehn ist keins

Das ist das Hexeneinmaleins

 

(aus "Faust")


Das Gedicht "Das Hexeneinmaleins" stammt von   (1749 - 1832).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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