Willkommen im Grünen!
Der Himmel ist blau,
Und blumig die Au,
Der Lenz ist erschienen!
Er spiegelt sich hell
Am luftigen Quell,
Willkommen im Grünen!
Willkommen im Grünen!
Das Vögelein springt
Auf Sproßen und singt:
Der Lenz ist erschienen!
Im säuselt der West
Ums heimliche Nest,
Willkommen im Grünen!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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