Ein Freund des Spottens sein und doch nicht Feinde haben;

Gern einsam in sich gehn, doch nicht sich selbst begraben;

Im Lieben voller Glut und dennoch ohne Pein;

Im Scherz voll Munterkeit und doch bedachtsam sein;

Der Sorg entgegen gehn und doch sich niemals grämen;

Dem Weine günstig sein, doch nicht sich übernehmen;

Nach Ehre sich bemühn, doch ohne Stolz und Dunst:

Dies ist das größte Glück und auch die größte Kunst.


Das Gedicht "Die Kunst, glücklich zu sein" stammt von   (1719 - 1749).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte