Kleine Blumen, kleine Lieder,

Heller Klang und bunte Pracht,

Blumen, die ich nicht gezogen,

Lieder, die ich nicht erdacht: –

Und ich selber hätte nichts,

Dir zu bringen, Dir zu danken,

Sollte heute, heute schweigen?

Ach, was mein war, die Gedanken,

Sind ja längst, schon längst Dein Eigen.


Das Gedicht "Kleine Blumen ..." stammt von   (1874 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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