Da ich weiß, Du kommt mir wieder

Machen mich die Wolken froh,

Und am Georgienbeete

Abendstille freut mich so!

 

Fröhlich such ich mir den Schatten,

Bis die Sonne fast versinkt.

Nachts im kleinen dunkeln Tale

Freut mich jedes Licht, das blinkt.

 

Ob ich einsam steig am Hügel,

Horch ich doch an Deiner Türe.

Steh ich hier in fremdem Garten,

Du doch bist es, die ich spüre.


Das Gedicht "Da ich weiß..." stammt von   (1874 - 1929).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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