Ich komme her vom Meeresstrand,

Da fand ich Blümlein allerhand:

 

Die ohne Pfleg′ und Sonnenschein

Im weißen Sande gut gedeih′n,

 

Die nicht im Reif und Schnee vergehn,

Vor Regenguss und Sturm bestehn,

 

Ja, die da blühn das ganze Jahr

Am Strande schön und wunderbar.

 

"Hast du dabei an mich gedacht

Und mir ein Blümlein mitgebracht?"

 

Ich habe wohl an dich gedacht

Und dir manch Blümlein mitgebracht.

 

Nimm diese Muscheln gelb und grau

Und rosenroth und himmelblau.


Das Gedicht "Seemuscheln" stammt von   (1798 - 1874).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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