Ihr alten Jungfern, Recensenten,

Ihr könnt euch über nichts doch freu′n,

Ihr möchtet jeder Braut im Kranze

Auf ihrem Kirchgang Häcksel streu′n.

 

Ihr alten Jungfern, Recensenten,

Ihr ahnet Mutterfreuden nicht,

Ihr habt mit Puppen nie gespielet

Und wisst nicht, was ein Kindlein spricht.


Das Gedicht "Recensenten" stammt von   (1798 - 1874).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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