So soll es sein:

Ich lebe dein,

dein Stab und deine Stütze,

dass jederzeit

in Sturm und Streit

dich meine Treu′ beschütze.

 

In Streit und Schmerz

ein treues Herz -

so sollst du stets mich kennen.

Kein fremdes Glück

soll mein Geschick

von deinem Lose trennen.

 

Gern steig′ ich an

auf rauer Bahn,

weiß ich nur dich im Frieden.

Bei dir allein

ist Sonnenschein

und all mein Glück hienieden.


Das Gedicht "Treuegelöbnis" stammt von   (1820 - 1905).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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