So soll es sein:
Ich lebe dein,
dein Stab und deine Stütze,
dass jederzeit
in Sturm und Streit
dich meine Treu′ beschütze.
In Streit und Schmerz
ein treues Herz -
so sollst du stets mich kennen.
Kein fremdes Glück
soll mein Geschick
von deinem Lose trennen.
Gern steig′ ich an
auf rauer Bahn,
weiß ich nur dich im Frieden.
Bei dir allein
ist Sonnenschein
und all mein Glück hienieden.
Das Gedicht "Treuegelöbnis" stammt von Hermann Lingg (1820 - 1905).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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