Lange bin ich geweset verdâht

und unvrô von rehter minnen.

nû hât men mir maere brâht,

der ist vrô mîn herze inbinnen.

Ich sol trôst gewinnen

von der vrowen mîn.

wie möht ich danne trûric sîn?

ob ir rôter munt

tuot mir vröide kunt,

sô getrûr ich niemer mê.

ez ist quît, was mir wê.


Der Text des Gedichts "XXXV. Lange bin ich geweset verdâht" stammt von (* 1150-00-00, † 1222-00-00).




Weitere gute Gedichte von Heinrich von Morungen zum Lesen.



Zur Startseite: Gedichte