I
Ich wil ein reise.
wünschent, daz ich wol gevar.
dâ wirt manic weise,
diu lant wil ich brennen gar.
Mîner vrowen rîche,
swaz ich des bestrîche,
daz muoz allez werden verlorn,
sî enwende mînen zorn.
II
Helfet singen alle,
mîne vriunt, und zieht ir zuo
mit... schalle,
daz si mir genâde tuo.
Schrîet, daz mîn smerze
mîner vrowen herze
breche und in ir ôren gê.
sî tuot mir ze lange wê.
III
Vrowe, ich wil mit hulden
reden ein wênic wider dich.
daz solt dû verdulden.
zürnest dû, sô swîge aber ich.
Wiltu dîne jugende
kroenen wol mit tugende,
sô wis mir genaedic, süeziu vruht,
und troeste mich dur dîne zuht.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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