Witzig nennst du mein Epigramm? Nun, weil du so schön doch

Auf mich munterst, vernimm denn eine Probe auf dich.

 

Schauet ihn an! Da steht er und ficht und stößet den Lüften

Quarten und Terzen durchs Herz jubelt und meint, er trifft mich.

 

Wie er heißet? Ihr fragt mich zuviel. Einen Namen zwar, glaub ich,

Gab ihm der Vater: der Ruhm? Davon verlautete nichts.


Das Gedicht "Die gefährliche Aufmunterung" stammt von   (1777 - 1811).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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