Tritt mir entgegen nicht, soll ich zu Stein nicht starren,

Auf Märkten, oder sonst, wo Menschen atmend gehn,

Dich will ich nur am Styx, bei marmorweißen Scharen,

Leonidas, Armin und Tell, den Geistern, sehn.

 

Du Held, der, gleich dem Fels, das Haupt erhöht zur Sonnen,

Den Fuß versenkt in Nacht, des Stromes Wut gewehrt,

Der stinkend wie die Pest, der Hölle wie entronnen,

Den Bau sechs festlicher Jahrtausende zerstört!

 

Dir ließ ich, heiß wie Glut, ein Lied zum Himmel dringen,

Erhabner, hättest du Geringeres getan.

Doch was der Ebro sah, kann keine Leier singen,

Und in dem Tempel still, häng ich sie wieder an.


Das Gedicht "An Palafox" stammt von   (1777 - 1811).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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