Seit die Liebste war entfernt,
Hatt’ ich’s Lachen ganz verlernt.
Schlechten Witz riß mancher Wicht,
Aber lachen konnt’ ich nicht.
Seit ich sie verloren hab’,
Schafft’ ich auch das Weinen ab;
Fast vor Weh’ das Herz mir bricht,
Aber weinen kann ich nicht.
Das Gedicht "Seit die Liebste war entfernt" stammt von Heinrich Heine (1797 - 1856).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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