Morgens steh ich auf und frage:

Kommt feins Liebchen heut,

Abends sink ich hin und klage:

Ausblieb sie auch heut.

 

In der Nacht in meinem Kummer

Lieg ich schlaflos, wach;

Träumend, wie im halben Schlummer,

Wandle ich bei Tag.


Das Gedicht "Morgens steh ich auf" stammt von (* 1797-12-13, † 1856-02-17).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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