Hast du die Lippen mir wundgeküßt,

So küsse sie wieder heil,

Und wenn du bis Abend nicht fertig bist,

So hat es auch keine Eil.

 

Du hast ja noch die ganze Nacht,

Du Herzallerliebste mein!

Man kann in solch einer ganzen Nacht

Viel küssen und selig sein.


Das Gedicht "Hast du die Lippen mir wundgeküßt" stammt von   (1797 - 1856).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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