Hätt ihm sein böser Stern nur wenig Scham geschenkt,
Längst hätte Schmierax sich erhenkt.
Doch einem Hund an Unverschämtheit gleich,
Lebt er und bellt und kriecht sich adelich und reich.
Gedichte
Heinrich Christian Boie
Hätt ihm sein böser Stern nur wenig Scham geschenkt,
Längst hätte Schmierax sich erhenkt.
Doch einem Hund an Unverschämtheit gleich,
Lebt er und bellt und kriecht sich adelich und reich.
Das Gedicht "Schmierax" stammt von Heinrich Christian Boie (1744 - 1806).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.