Warest du nicht die Armide,

Die den wackern Reinhold zwang?

Tönte dir nicht der Ovide,

Nicht der Gleime Liebessang?

 

Legtest du in Rosenbande

Nicht des Zephyrs Wankelmut?

Stiegst du nicht an Cyprus Strande

Wonnenschauernd aus der Flut?

 

Ein auch dir bekannter Kleiner,

Schön wie du und wohl gelaunt,

Hat mir längst ins Ohr geraunt:

 

Wo gesprochen wird von Einer

Die, was treflich ist, vereint,

Wird Helena stets gemeint.


Das Gedicht "Immer Sie" stammt von   (1744 - 1806).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte